Morgenstund hat Gold im Mund
Es ist Freitag. Das tolle an Freitagen ist, dass ich da normalerweise erst um 11 in der Uni sein muss. Ansich ne gute Sache, kann ich doch zwei Stunden länger ausschlafen.
Es ist also Freitag morgen. Eigentlich noch fast Nacht. Bisher habe ich insgesamt 2 Stunden geschlafen gedöst. Bei über 30 Grad im Zimmer wird selbst Schlafen zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Gerade hatte sich mein Körper so halbwegs mit der Situation arrangiert, da springt das Radio an. Damn! Eigentlich wollt ich das ja gestern ausschalten. Jetzt bin ich aber viel zu träge, um nach der Fernbedienung zu suchen. Also lass laufen…
Im Nachhinein bin ich auch ganz froh darüber. Denn wie ich so daliege und mir überlege, wie ich heute möglichst bewegungsarm durch den Tag komme, hör ich im Hintergrund irgendwas von
Potsdam……… Bombenentschärfung…….. Straßensperrungen……… Hauptbahnhof ab 8 Uhr evakuiert…….. Öffentlicher Nahverkehr eingeschränkt
Nochmal Damn! Finagle hatte also tatsächlich Recht. “Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.” Diese Nachricht führte nämlich dazu, dass ich mich doch bewegen musste, und das auch noch relativ fix. 15 Minuten zu Duschen uns Zähneputzen sind nicht viel, wenn man eigentlich noch schläft.
Auf dem Bahnhof kann ich mir ja dann mein Frühtsück besorgen und den Tag doch noch halbwegs kultiviert beginnen. Dachte ich… Aber irgendwie hatte kurz vor 8 schon alles zu. Ich war am Verzweifeln und kurz davor, mir irgendwo einen Dönerladen zu suchen. Gerade noch so konnte ich mich zurückhalten und meine Gedanken auf die HPI-Cafeteria und die leckeren Brötchen richten. Wenigstens musste ich nicht nach Babelsberg. Der dortige S-Bahnhof wurde - entgegen aller Meldungen - schon gar nicht mehr angefahren.
Ich glaube also, die Teilnehmerzahl der Klausur heute um halb 10 wird relativ spärlich sein. Bloß gut, dass ich da nicht mitmachen muss ;) Trotzdem ärgerlich, an einem Freitag schon um 8:15 Uhr in der Uni zu sein.
Heute Nachmittag ist Sommerfest am HPI. The BossHoss spielen auf. Mal schauen, was da schiefläuft.