Die Jugend beim Burger König
Gerade hab ich noch was beim Burger König gegessen und musste dabei wieder mit der Nase auf die unfassbare Dummheit der Menschen gestoßen werden.
Ist es denn wirklich nötig, dass man erst, wenn man dran ist am Schalter steht, beginnt sich zu überlegen, was man denn jetzt essen könnte? Und muss man das Ganze dann auch noch eine viertel Stunde lang mit der Bedienung diskutieren?
Vor allen Dingen aber, kommt es denn wirklich so überraschend, dass man bezahlen muss, nachdem man bestellt hat? Ich krieg jedesmal einen dicken Hals, wenn die Leute seelenruhig zusehen, wie ihr Zeugs eingetippt wird, und erst dann (nachdem der Preis genannt wurde) beginnen, ihr Portemonnaie zu suchen. Das liegt natürlich ganz unten in der riesengroßen Handtache. In der allerhintersten Ecke. Und natürlich muss dazu die halbe Handtasche ausgepackt werden.
Schließlich ist es dann noch ein Akt, zwischen den ganzen tausend Zetteln, die Frau so in ihrem Portemonnaie hat, auch noch etwas Geld zu finden.
Als ich dann schließlich dran war und meinen Burger hatte, versuchte ich noch etwas Sonne zu bekommen. Leider wurde mir verwehrt, sie richtig zu genießen.
Bisher dachte ich, dass die Unsitte sich einen Tanga bis unter die Achseln hochzuziehen und die Hosen bis fast unter die Kniekehlen runterzuziehen mit der Jahrtausendwende ausgestorben ist. Naja, ich hatte mich getäuscht und durfte also die ganze Zeit die neueste Tangemode von H&M bewundern.
Man man man, ich brauch jetzt erstmal ein Bier.